Typen von Mitarbeitenden - Der Blender

Typen von Mitarbeitenden: Teil 4 – Der Blender – echt gut im Täuschen

Blender sind in der Unternehmenswelt eine nicht gerade seltene Spezies. Sie plustern sich gern auf, machen sich wichtig, prahlen mit ihren Fähigkeiten und Verdiensten. Damit passen sie im Prinzip perfekt in eine auf Leistung fixierte Kultur, wie man sie in zahlreichen Unternehmen vorfindet. Bescheidenheit gilt hier nicht als Tugend. Vielmehr geht es darum, das eigene Wirken stets im besten Licht darzustellen. Falls es da nicht viel zu beleuchten gibt, hilft man eben nach. Mehr Schein als Sein, so lautet das Motto. Manche Blender übertreiben nur in einem Bereich, geben zum Beispiel vor, besonders qualifiziert in Sachen Fremdsprachen zu sein. Andere präsentieren sich als wahre Multitalente, perfekt in agilem Teamwork, akribisch in der Projektorganisation und empathisch in der Kundenbetreuung.

Typen von Mitarbeitenden - Der 9-to-5-Typ

Typen von Mitarbeitenden: Teil 2 – Der 9-to-5-Typ – pünktlich über alles

„9 to 5“ stammt aus dem Amerikanischen und meint die typische Arbeitszeit, also von neun Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags. Ein „9-to-5-Typ“ ist demnach jemand, der pünktlich anfängt und pünktlich aufhört. Gegen solch eine Arbeitsauffassung kann man eigentlich wenig einwenden. Unter Umständen wird sie aber zum Problem. Zum Beispiel wenn die Deadline für ein wichtiges Projekt näher rückt und der Druck steigt. Wer jetzt penibel auf seine Arbeitszeit achtet und pünktlich Feierabend macht, zeigt sich nicht nur unsolidarisch mit dem Rest des Teams, das nun umso mehr leisten muss. Er gefährdet auch den Projekterfolg, was sich negativ auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens auswirken kann.

Typen von Mitarbeitenden - Die gute Seele

Typen von Mitarbeitenden: Teil 1 – Die gute Seele – immer für andere da

Manche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine besonders soziale Ader. Sie kennen nicht nur die Geburtstage aller Teammitglieder und deren Kinder, sondern haben stets auch ein offenes Ohr, wenn jemand Frust ablassen muss oder eine Schulter zum Anlehnen braucht. Auch um das körperliche Wohl der Kolleginnen und Kollegen sorgen sie sich, indem sie „einfach mal so“ selbstgebackenen Kuchen für alle mitbringen. Solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat man gern, könnte man sich als Führungskraft denken. Wären da nicht die Schattenseiten dieser „guten Seelen“.